Gespeichert von Gast am Mit, 24/01/2018 - 14:56

Im Dezember 2017 veranstaltete die Christengemeinde „Abende der Hoffnung“ für  Trier. Hierzu durften wir aus England Evangelist Jonathan Conrathe zusammen mit  Justin Slade begrüssen. Beide lehrten und ermutigten in der Freude zu sehen, wie  Gott  Beziehungen heilt und alte wie neue Gläubige ausrüstet um Sein Reich  auszubauen. Die Erfahrung der Evangelisten in etwa 50 Ländern der Welt stärkt den Glauben und das Vertrauen in Gottes Handeln, um Aufmerksamkeit auf Sich zu lenken, wo Menschen bereit sind, Ihm zu erlauben zu wirken, damit Leben wieder hergestellt werden können. Zeugnisse von Gottes Handeln in den vielen Ländern untermauerten auch die biblischen Botschaften in Trier und im Laufe des Wochenendes durfte Gott  viele Menschen auch dort heilen und befreien. Den Rednern hat die hohe Zahl von Selbstmordgefährdeten besonders berührt, die Freiheit und Freude im Herrn finden konnten. Mehrere Menschen wurden körperlich geheilt, einige gaben ihr Leben dem  Herrn Jesus zum ersten Mal oder erneuerten ihre Entschlossenheit, Ihm in der Kraft des  Heiligen Geistes zu folgen, oder legten einfach Altlasten ab um besser mit Ihm weiter gehen zu können.

 

 

Evanelist Jonathan Conrathe

Jonathan vermittelte auch Hoffnung für Gottes weiteres Wirken in Trier und der Welt im Allgemeinen.  In einer Zeit, wo vieles erschüttert wird, ist es die Liebe Jesus und seine Kraft, Leben zu verändern,  die für Stabilität sorgen. In Haggai 2, 7-9 steht: „Ja, alle Heiden will ich erschüttern. Da sollen dann kommen aller Völker Kostbarkeiten und ich will dies Haus voll Herrlichkeit machen, spricht der Herr Zebaoth. Denn mein ist das Silber,und mein ist das Gold, spricht der Herr Zebaoth. Es soll die Herrlichkeit dieses neuen Hauses größer werden, als die des ersten gewesen ist, spricht der Herr Zebaoth; und ich will Frieden geben an dieser Stätte, spricht der Herr Zebaoth.“  Im neuen Testament wird jeder Gläubige zum „Haus Gottes“. Jedes Haus will der Herr erschüttern und mit Seiner Herrlichkeit füllen, damit Licht in die dunklere Welt hinaus strahlt. In Abhängigkeit von Ihm und Seiner Gnade werden die kaputten „Häuser“wieder hergerichtet. Er versorgt sie und bringt sie zum Frieden. Gottes Versorgung schließt das „gerecht machen“ ein. Er hat für Gerechtigkeit gesorgt, indem Jesus als Ersatzmann für uns die Strafe bezahlt hat und für alle Zeit die Befreiung von Sünde vollendete. Ganz ohne schlechtes Gewissen treten wir in Gottes Gegenwart ein. Das darf man einfach im Glauben akzeptieren und darauf bauen, wie im Römer 1,17  steht, „der Gerechte wird aus Glauben leben.“  Jeder darf sich bis zum Durchbruch vorwärts bewegen, ohne in irgendeiner Weise durch die Vergangenheit gefesselt zu sein. In der erneuerten Beziehung zu Gott, weil er uns alles  Notwendige schenkt, damit er uns vollkommen annimmt, gibt es Frieden und Freude.

Evangelist Justin Blade

Justin betonte ebenfalls, wie wichtig es sei, in Dankbarkeit vorwärts zu schauen, nachdem Vergangenes vergeben wurde und Gottes Liebe erkannt wird. Er durchbricht Depression und Unsicherheit. Seine Freude ist stärker als alle Umstände.

Betont wurde weiterhin die Tiefe der Wiederherstellung, die Jesus anbietet. In Matthäus 8, 2 bat ein Aussätziger „Herr, wenn du willst, kannst Du mich reinigen.“ Jesus Antwort, „Ich will’s tun: sei rein“. gilt für jeden, alle Zeit. Er nimmt unsere Kraftlosigkeit und Schmerzen an und erneuert von innen nach außen.

Das veränderte Leben macht dann einen Unterschied, da es auch andere segnet und wertvoll wird.  Um so mehr Freiraum man Gott im Leben gibt, um so weiter kann er heilen und befreien - auch gebrochene Herzen und kaputte Leben.

In dem Sonntagsgottesdienst ermutigte Jonathan die Zuhörer, einander weiter aufzubauen, nie schlecht zu reden oder zu kritisieren, da Jesus es nicht duldet, wenn seine Braut beleidigt wird. Vor dem Bild des Tempelbaus unter Serubbabel im Sacharja 4, 6-10, betonte Jonathan, dass Jesus seine Gemeinde durch die Kraft des Heiligen Geistes weiter baut.  „Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth. Wer bist du, du großer Berg, der du doch vor Serubbabel zur Ebene werden mußt? Er wird hervorholen den Schlußstein, so dass man rufen wird: Glück zu! Glück zu! [= Gnade] “ 

Jonathans Verständnis für Trier ist, dass  der Herr „plötzlich“ handeln wird, wiederherstellen, und zwar so, dass die Weiterentwicklung sich beschleunigen wird. Wir sollen bereit sein dafür, dass Gott Zuwachs auch plötzlich geben wird. Das Bild des Mandelbaums in Jeremia 1, 11-12 fordert auf, für sich zu sehen, was Gott macht und für sich zu entscheiden, daran zu glauben. Wichtig ist dann nicht das Debattieren sondern das Gewinnen von Herzen. Man kann mit Durchbruch und Beschleunigen mit fortwährenden Segen in Gottes Gegenwart rechnen. Alles kann ganz plötzlich und quasi gleichzeitig geschehen, wie im Amos 9, 13 beschrieben: “man wird zugleich ackern und ernten, zugleich keltern und säen.“ (See the Message Bible in Englisch “Yes indeed, it won’t be long now. God’s Decree. Things are going to happen so fast your head will swim, one thing fast on the heels of the other. You won’t be able to keep up. Everything will be happening at once—and everywhere you look, blessings! Blessings like wine pouring off the mountains and hills.“)

Als letzte Ermutigung legte Jonathan mit dem Gebet des Jabez in
1 Chronik 4,10 dar , wie wichtig die Macht des Wortes und insbesondere eines Namens ist. Jabez betete nicht  mehr „Schmerz“ genannt zu werden sondern dass Gott ihn (unter anderen) segnen möge. Mit dem Mund dirigiert man den Verlauf des Lebens. Man darf Neues ergreifen und dann in den Mund nehmen, dass wir neue Schöpfung und Kinder Gottes sind, nur die Wahrheit Gottes über das Leben sowie Segen über sich, die Gemeinde, Familie, Arbeit, alle Dienste aussprechen. Gott handelt, wenn wir glauben was Er gesagt hat und uns bewusst ist, dass Christus in uns lebt und das entsprechend ausdrücken. Er beschleunigt dann das Wirken, wie er auch den Reifeprozess des Weins zu Kana zwischen den Wasserkrügen und dem Speisemeister beschleunigte.

So möchten wir das Jahr 2018 in dem Bewußtsein beginnen, dass der Herr wiederherstellt und den  Wachstum im Glauben sowohl der Christengemeinde wie auch einzelne Menschen in Trier und Umgebung beschleunigen wird. Er baut sein Reich in Kraft und Liebe.

Auf www.mission24.co.uk findest du weitere Informationen zum Dienst von Jonathan Conrathe. Die Mitschnitte der Beiträge kannst du dir auf der Seite der Veranstaltung anhören.